Adirondack-Gartenmöbel aus Itaúba: Ein Projekt aus meiner Werkstatt

Zwei Adirondack-Stühle, passende Fußstützen und ein kleiner Tisch: Dieses Set habe ich aus Louro Itaúba in meiner eigenen Werkstatt gefertigt. Die Fotos zeigen verschiedene Stadien der Montage und das fertige Ergebnis. Hier stelle ich die einzelnen Möbel und ihre sichtbaren Konstruktionsdetails vor.

Ein zusammenpassendes Set für die Terrasse

Die beiden Stühle bilden den Mittelpunkt des Sets. Dazu gehören zwei separate Fußstützen und ein kleiner Beistelltisch. Wiederkehrende Rundungen, die Anordnung der Holzleisten und die gemeinsame Holzart verbinden die Möbel miteinander.

Die separaten Fußstützen lassen sich unabhängig von den Stühlen aufstellen. Der Tisch bietet zwischen den Sitzplätzen eine zusätzliche Ablage. So besteht das Set aus einzelnen Möbeln, die sich auf der Terrasse unterschiedlich anordnen lassen.

Das Holz: Louro Itaúba

Für dieses Projekt habe ich Louro Itaúba verwendet. Itaúba stammt aus Südamerika und ist für seine hohe natürliche Dauerhaftigkeit bekannt. Diese Eigenschaft war für mich ein Grund, das Holz für die Gartenmöbel auszuwählen.

Natürlich dauerhaft bedeutet jedoch nicht, dass Holz im Freien unverändert bleibt. Bewitterung kann Farbe und Oberfläche verändern. Eine Oberflächenbehandlung zur Erhaltung des gewünschten Erscheinungsbilds ist eine andere Frage als die natürliche Widerstandsfähigkeit des Holzes. Auch bei dauerhaftem Holz sollte Feuchtestau vermieden werden.

Einblicke in die Fertigung: das Stuhlgestell

Eine der Werkstattaufnahmen zeigt einen Stuhl während der Montage, bevor Sitzfläche und Rückenlehne vollständig mit Leisten versehen sind. Dadurch bleibt das Gestell gut sichtbar. Mehrere Zwingen halten Bauteile in Position.

Adirondack-Stuhl während der Montage mit mehreren angesetzten Zwingen.
Während der Montage ist das Stuhlgestell noch gut zugänglich.

Solche Zwischenstände sind für eine Projektvorstellung besonders interessant: Am fertigen Möbel verdecken die Leisten einen Teil der Konstruktion. Hier sieht man hingegen, wie die seitlichen Bauteile und die Armauflagen zueinander angeordnet sind.

Wenn ich ohne Helfer arbeite, sind Einhandzwingen besonders praktisch. Über meine Verwendung verschiedener Zwingen schreibe ich auch im Beitrag Rohrzwingen, Schraubzwingen und Einhandzwingen in meiner Werkstatt.

Sitzfläche und Rückenlehne aus einzelnen Leisten

Die Frontansicht zeigt die nebeneinander angeordneten Leisten von Sitz und Rückenlehne. Die oberen Enden der Rückenleisten bilden gemeinsam eine gerundete Kontur. Zwischen den Leisten bleiben sichtbare Abstände.

Frontansicht eines Adirondack-Stuhls mit gerundeter Rückenlehne und breiten Armauflagen.
Von vorne erkennt man die Form der Rückenlehne und die Anordnung der Sitzleisten.

In der Seitenansicht wird die geneigte Sitzhaltung deutlich. Rückenlehne, Sitzfläche und Untergestell bilden zusammen das charakteristische Profil des Stuhls. Die breiten Armauflagen ergänzen diese Form.

Seitenansicht des Adirondack-Stuhls mit geneigter Rückenlehne.
Die Seitenansicht zeigt die Neigung von Sitz und Rückenlehne.

Auf den Fotos sind außerdem runde Aussparungen in den Armauflagen und sichtbare Verschraubungen zu erkennen. Die Aufnahmen dokumentieren diese Details; sie ersetzen keine Zeichnung mit Maßen und Verbindungspunkten.

Zwei passende Fußstützen

Die beiden Fußstützen greifen die Leistenoptik der Stühle auf. Ihre Auflageflächen folgen einer gebogenen Kontur. Auf der Werkbank stehen sie nebeneinander, sodass sich ihre Form und die darunterliegenden seitlichen Bauteile gut vergleichen lassen.

Zwei hölzerne Fußstützen mit gebogenen Auflageflächen auf der Werkbank.
Die passenden Fußstützen vor dem Aufstellen auf der Terrasse.

Die seitliche Ansicht lässt erkennen, wie die einzelnen Leisten auf den geformten Trägern liegen. Gerade solche Ansichten ergänzen ein Foto des fertigen Sets, weil sie die Form eines einzelnen Bauteils verständlicher machen.

Der Beistelltisch: ein Blick unter die Tischplatte

Zum Set gehört ein kleiner Tisch. Eine Aufnahme zeigt ihn mit den Beinen nach oben auf der Werkbank. So werden der Rahmen unter der Tischplatte und die Anordnung der vier Beine sichtbar.

Unterseite des Beistelltischs mit sichtbarem Rahmen und vier Tischbeinen.
Mit der Unterseite nach oben lässt sich das Tischgestell gut erkennen.

Eine weitere Werkstattaufnahme zeigt den Tisch aufrecht. Auch seine Platte besteht aus nebeneinander angeordneten Holzleisten. Damit nimmt er ein Gestaltungselement der Stühle und Fußstützen auf.

Kleiner Beistelltisch aus Holzleisten auf der Werkbank.
Der Beistelltisch ergänzt die beiden Sitzplätze.

Die beiden Stühle in der Werkstatt

Die gemeinsame Aufnahme zeigt beide Stühle nach der Montage in der Werkstatt. Hier lassen sich die wiederkehrenden Formen gut erkennen: gerundete Rückenlehnen, breite Armauflagen und Sitzflächen aus einzelnen Leisten.

Zwei fertig montierte Adirondack-Stühle in der Holzwerkstatt.
Die beiden Stühle zusammen in der Werkstatt.

Auf der Terrasse kommen anschließend die Fußstützen und der Tisch hinzu. Die Titelaufnahme zeigt das vollständige Set an seinem Aufstellort.

Was dieser Beitrag zeigt

Dieser Beitrag dokumentiert mein eigenes Gartenmöbel-Projekt anhand der Werkstattfotos. Er zeigt die Möbel während verschiedener Montagestadien und als fertiges Set. Eine vollständige Bauanleitung würde zusätzlich Maße, Materialstärken, Verbindungstechniken und eine genaue Arbeitsfolge benötigen.

Bildhinweis: Die Titelaufnahme wurde mit KI-Unterstützung bearbeitet. Die Fotos im Artikel zeigen das Projekt in meiner Werkstatt.

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